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Europas Hotelpreise sinken leicht

Monday, January 17th, 2011

Zu Beginn des Jahres 2011 sinken die Hotelpreise in den europäischen Metropolen leicht. Mit 105 Euro für eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer zahlen Reisende zwei Prozent weniger als einen Monat zuvor (107 Euro). Im Jahresrückblick werden sieben Prozent mehr berechnet (Januar 2010: 98 Euro). Große Preissenkungen im Vormonatsvergleich verzeichnen die skandinavischen Städte Kopenhagen (126 Euro, minus 16 Prozent), Oslo 153 Euro (minus zwölf Prozent), und Stockholm (147 Euro, minus neun Prozent). Auch Reisende nach London (156 Euro, minus 16 Prozent), Wien (109 Euro, minus 16 Prozent) und Lissabon (85 Euro, minus elf Prozent) können sich über fallende Übernachtungskosten freuen.

Graphik zu den Preisänderungen der wichtigsten Metropolen Europas (Vormonatsvergleich)

Deutschland: Hohe Preise im Januar

Entgegen dem europäischen Trend leicht fallender Preise, erhebt die deutsche Hotellerie die Übernachtungskosten im Januar um sieben Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 105 Euro. Besonders in den Städten, in denen internationale Messen viele Besucher anziehen, sind deutliche Preissteigerungen zu erkennen. In Frankfurt am Main zahlen Übernachtungsgäste 133 Euro (plus 23 Prozent), in Hannover 96 Euro (plus 23 Prozent) und in Düsseldorf 109 Euro (plus acht Prozent). Von sinkenden Preisen profitieren Reisende nach Hamburg (101 Euro, minus elf Prozent), Dresden (84 Euro, minus 13 Prozent) und Stuttgart (minus acht Prozent). Die höchsten Kosten für eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer melden die Bundesländer Hessen (125 Euro), Bayern (124 Euro), Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg mit jeweils 111 Euro.

Europa: Italien und Frankreich deutlich teurer

Während die Länder Irland, Österreich und Dänemark deutliche Preissenkungen im Vergleich zum Vormonat melden, verzeichnen Frankreich (139 Euro, plus 31 Prozent) und Italien (110 Euro, plus zwölf Prozent) immense Erhöhungen der Übernachtungskosten. In Paris kostet eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer 150 Euro (plus sechs Prozent), in Lyon sind es 121 Euro (plus zehn Prozent) und in Cannes werden mit 117 Euro satte 21 Prozent mehr verlangt als einen Monat zuvor. Auch Reisende nach Italien müssen sich auf gestiegene Kosten einstellen. In Venedig berechnen die Hoteliers 123 Euro (plus 13 Prozent), in Mailand 137 Euro (plus 29 Prozent) und in Florenz 113 Euro (plus 22 Prozent). Einzig Reisende in der italienischen Hauptstadt Rom profitieren von leicht gesunkenen Hotelpreisen (108 Euro, minus zwei Prozent). Günstiger sind im Januar Städte-Trips nach Brüssel (107 Euro, minus neun Prozent) und Barcelona (97 Euro, minus 13 Prozent).

Eye for Travel Konferenz in München

Monday, October 20th, 2008

Das Thema der vergangenen Eye for Travel Konferenz in München (14 bis 15 Oktober 2008) lautete Social Media Strategien im Reisemarkt.

Mit anderen Worten ging es darum wie Reiseunternehmen nutzergenerierte Inhalte bzw. UGC für sich gewinnbringend einsetzen können. In jüngster Vergangenheit haben z.B. Hotelbewertungen immer mehr Bedeutung bei den Online Reisebüros gewonnen, die mittlerweile fast alle ihren Kunden Möglichkeiten Hotels zu bewerten anbieten. Für die Hoteliers selber ist das Thema natürlich auch von großer Brisanz.

Mein Eindruck von dieser Konferenz war, dass viele Marktteilnehmer mit aller Kraft auf den Web 2.0 Zug noch irgendwie auf springen wollen. Kritisch wurde insbesondere von der Hotellerie natürlich wieder das Thema “gefälschte Bewertungen” kommentiert. Es wurde auch abermals deutlich wie stark google den Reisemarkt dominiert bzw. determiniert.

Ich selber habe einen Vortrag über die Möglichkeiten der Hotellerie zum positiven Umgang mit Hotelbewertungen gehalten und gutes Feedback zu unserem Hotelgateway bekommen. Ich glaube viele Hotels haben auch Interesse die Bewertungen auf trivago für ihre eigene Webseite zu nutzen – ein entsprechendes Feature ist in der Planung.

Von den vielen Vorträgen hat mir insbesondere der von Easyhotel gefallen. Der gehörte allerdings zur Zwillingskonferenz “Online Marketing in Travel”. Das Easyhotel Konzept find ich prima: Im Preis ist nur das Bett enthalten, Fernseher usw. muss extra bezahlt werden. Die Reception ist nicht 24 Stunden besetzt und die Zimmer sind extrem spartanisch. Dafür sind die Hotels super günstig und trotzdem zentral gelegen. Für Leute die nur ein Bett suchen und ihr Geld lieber woanders als im Hotel ausgeben also ideal.

Insgesamt habe ich festgestellt, dass es nichts bringt anderen Unternehmen und ihren Konzepten hinterher zu laufen. Für den Erfolg ist eine scharfe Positionierung unabdingbar. Also nichts neues. Trotzdem war es super spannend und hat extrem viel Spaß gemacht.