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tHPI Juni 2009: Hotelpreise sinken in Deutschland und Österreich, Schweiz verzeichnet Anstieg

Friday, June 26th, 2009

Der tHPI Juni 2009 zeigt extreme Preisunterschiede im deutschprachigen Raum auf. Deutlich wird vor allem, dass die Hotelpreise in Deutschland wesentlich niedriger ausfallen als in Österreich oder in der Schweiz. Der Durchschnittspreis für deutsche Hotels ist im Juni gegenüber dem Vormonat sogar um neun Prozent gesunken (100 Euro). Preiswerte Zimmer findet man vor allem in Chemnitz (69 Euro), Bochum (82 Euro) und Kassel (83 Euro). In Konstanz (156 Euro), Freiburg (121 Euro) und München (117 Euro) sind die Raten am höchsten.

Mehr Geld gibt man hingegen in Österreich aus: Der durchschnittliche Preis für ein Hotelzimmer liegt mit 19 Prozent deutlich über dem deutschen Durchschnitt (119 Euro).  Jedoch offenbart der tHPI auch hier eine rückläufige Entwicklung, denn die Übernachtungspreise sind im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Prozent gesunken.  In Salzburg zahlt man im Juni am wenigsten(110), in Wien am meisten (124 Euro).

Die Schweiz hingegen ist nach wie vor teuerstes deutschsprachiges Land. Mit durchschnittlich 179 Euro liegen die Kosten für ein Zimmer 35 Prozent über dem europäischen Mittel und 79 Prozent über dem deutschen. Der Durchschnittspreis ist im Juni gegenüber dem Vormonat sogar leicht gestiegen. Teuerste Schweizer Stadt ist Genf (216 Euro), günstigste ist Bern (150 Euro).

Schaut man auf die Durchschnittspreise für den gesamten europäischen Raum, wird eine vorteilhafte Entwicklung für Urlauber deutlich: Trotz beginn der Feriensaison sind die Raten von Mai auf Juni im Schnitt um 2,5% gefallen.

Über den tHPI Juni und die Entwicklung der europäischen Hotelpreise wurde u.a. auf rp-online.de, sueddeutsche.de, cash.ch und blick.ch berichtet.

Der tHPI Juni im Überblick (zum Vergrößern klicken):

thpi_june2

Die folgenden Links führen direkt zu den offiziellen Pressemitteilungen:

Deutsche Meldung

Schweizer Meldung

Österreichische Meldung

Hotelübernachtungen teuer in der Schweiz

Tuesday, February 10th, 2009

Der tHPI für den Monat Februar beweist es: in der Schweiz ist eine Hotelübernachtung um einiges teurer als in einer deutschen Metropole: 57 Prozent mehr zahlt man für ein Doppelzimmer in der Schweiz. Im Schnitt kostet das Doppelzimmer 168 Euro, während es in Deutschland 107 Euro kostet im laufenden Monat.

Der europäische Durchschnitt für ein Standard Doppelzimmer liegt im Februar bei 108 Euro. Am teuersten ist mit 189 Euro für das Standard Doppelzimmer die Stadt Genf, darauf folgt Zürich mit 184 Euro.  Die günstigsten Städte sind mit jeweils 70 Euro Prag und Krakau.

Übernachtungspreise in deutschen Großstädten sind im Vergleich zum Vormonat in den Städten Frankfurt a.M. (118 Euro), Düsseldorf (106 Euro), Stuttgart (117 Euro), Hannover (90 Euro), Köln (112 Euro), Dresden (82 Euro) und Berlin (90 Euro) weitestgehend stabil geblieben. Nur in München ist der Übernachtungspreis von 127 auf 117 Euro gesunken.

In Österreich sind die Preise im Vergleich zum Vormonat um fünf Prozent gesunken.* Ein Zimmer in Wien kostet 106 Euro (im Januar 110 Euro), in Salzburg 100 Euro (im Januar 112 Euro) und in Innsbruck 109 Euro (im Januar 118 Euro).

* Basis der Analyse für die Übernachtungspreise in der Schweiz sind neben Genf die nicht im tHPI (trivago Hotelpreis Index) enthaltenen Städte Zürich, Basel, Bern und Lausanne. Basis der Analyse für die Übernachtungspreise in Österreich sind neben Wien und Salzburg die nicht im tHPI enthaltenen Städte Graz und Innsbruck.
Alle Preise im Überblick sieht man hier: