Der tHPI Juni 2009 zeigt extreme Preisunterschiede im deutschprachigen Raum auf. Deutlich wird vor allem, dass die Hotelpreise in Deutschland wesentlich niedriger ausfallen als in Österreich oder in der Schweiz. Der Durchschnittspreis für deutsche Hotels ist im Juni gegenüber dem Vormonat sogar um neun Prozent gesunken (100 Euro). Preiswerte Zimmer findet man vor allem in Chemnitz (69 Euro), Bochum (82 Euro) und Kassel (83 Euro). In Konstanz (156 Euro), Freiburg (121 Euro) und München (117 Euro) sind die Raten am höchsten.
Mehr Geld gibt man hingegen in Österreich aus: Der durchschnittliche Preis für ein Hotelzimmer liegt mit 19 Prozent deutlich über dem deutschen Durchschnitt (119 Euro). Jedoch offenbart der tHPI auch hier eine rückläufige Entwicklung, denn die Übernachtungspreise sind im Vergleich zum Vormonat um 1,6 Prozent gesunken. In Salzburg zahlt man im Juni am wenigsten(110), in Wien am meisten (124 Euro).
Die Schweiz hingegen ist nach wie vor teuerstes deutschsprachiges Land. Mit durchschnittlich 179 Euro liegen die Kosten für ein Zimmer 35 Prozent über dem europäischen Mittel und 79 Prozent über dem deutschen. Der Durchschnittspreis ist im Juni gegenüber dem Vormonat sogar leicht gestiegen. Teuerste Schweizer Stadt ist Genf (216 Euro), günstigste ist Bern (150 Euro).
Schaut man auf die Durchschnittspreise für den gesamten europäischen Raum, wird eine vorteilhafte Entwicklung für Urlauber deutlich: Trotz beginn der Feriensaison sind die Raten von Mai auf Juni im Schnitt um 2,5% gefallen.
Über den tHPI Juni und die Entwicklung der europäischen Hotelpreise wurde u.a. auf rp-online.de, sueddeutsche.de, cash.ch und blick.ch berichtet.
Der tHPI Juni im Überblick (zum Vergrößern klicken):
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