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Deutsche Hotellerie senkt Hotelpreise

Friday, June 10th, 2011

Im Monat Juni verzeichnet die europäische Hotellerie sinkende Hotelpreise. Kostete eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer im Mai durchschnittlich 133 Euro, werden im Juni 128 Euro und damit vier Prozent weniger berechnet. In 37 der 50 im tHPI gelisteten Städte sind im Juni niedrigere Hotelpreise zu beobachten als im Mai. In Deutschland fallen die Preise um zehn Prozent (Mai 2011: 120 Euro, Juni 2011: 108 Euro). In den Rheinmetropolen Düsseldorf (110 Euro, minus dreißig Prozent) und Köln (100 Euro, minus 29 Prozent) sinken die Preise stark sowie in Hannover (97 Euro, minus 13 Prozent) und  in Stuttgart (106 Euro, minus neun Prozent). Frankfurt am Main meldet mit durchschnittlich 97 Euro den niedrigsten Wert seit November 2010. In Berlin kostet eine Übernachtung 100 Euro (minus neun Prozent), in München 126 Euro (minus acht Prozent) und im Hamburg 127 Euro (minus vier Prozent). Einzig die Hotellerie in Dresden hebt mit 111 Euro die Preise um zwei Prozent.

Graphik zu den Preisänderungen den deutschen Städten
Graphik zu den Preisänderungen den deutschen Städten

Sinkende Übernachtungspreise in City-Destinationen

Städtereisende zahlen in vielen europäischen Metropolen im Juni weniger für eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer als im Vormonat. In Brüssel sie 127 Euro (minus 14 Prozent), in Barcelona 140 Euro (minus zehn Prozent) und in Istanbul 143 Euro (minus acht Prozent). Die italienischen Städte Rom (162 Euro, minus neun Prozent), Turin (120 Euro, minus elf Prozent) und Mailand (145 Euro, minus vier Prozent) senken ihre Preise für Hotelübernachtungen. In Lissabon (108 Euro) und Madrid (109 Euro) werden drei Prozent weniger berechnet als im Vormonat. Die Hotellerie der skandinavischen Städte Oslo (165 Euro, minus fünf Prozent) und Stockholm (181 Euro, minus drei Prozent) melden ebenfalls sinkende Übernachtungspreise.

Graphik zu den Preisänderungen der wichtigsten Metropolen Europas

Spanische Städte im Juni günstig

Besonders günstig übernachten Reisende im spanischen Andalusien. In Sevilla kostet eine Nacht in einem Standard Doppelzimmer 91 Euro (minus 33 Prozent, Mai 2011: 135 Euro) und in Granada 76 Euro (minus 17 Prozent, Mai: 92 Euro). Auch in anderen Metropolen liegen die Hotelpreise unter 100 Euro. Die italienischen Städte Bologna (95 Euro, minus 19 Prozent) Neapel (93, minus fünf Prozent) und Palermo (97 Euro, minus neun Prozent) senken im Juni ihre Übernachachtungspreise im Vergleich zum Vormonat. In Budapest werden 82 Euro (minus sechs Prozent), in Krakau 84 Euro (minus fünf Prozent) und in Bukarest 76 Euro (minus ein Prozent) berechnet. Die günstigsten Durchschnittspreise für Hotelübernachtungen  sind in Sofia zu finden (72 Euro, minus zwei Prozent).

Eine Übersicht der durchschnittlichen Übernachtungspreise in Europa sowie weitere detaillierte Daten sind zu finden unter: www.trivago.de/hotelpreise

Europäische Hotelpreise steigen

Tuesday, December 14th, 2010

Im Dezember zahlen Reisende in europäischen Metropolen für eine Übernachtung sechs Prozent mehr als einen Monat zuvor. Die Preise für eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer steigen auf 107 Euro. Mit diesem Wert liegen die Hotelpreise sieben Prozent über dem Niveau des Vorjahres (100 Euro). Besonders die Hotellerie in den Städten London (186 Euro, plus 18 Prozent), Brüssel (118 Euro, plus 28 Prozent) und Wien (129 Euro, plus 15 Prozent), die für einen winterlichen Besuch sehr beliebt sind, erhebt die Preise im Vergleich zum November sehr stark. Einen ebenfalls drastischen Anstieg der Hotelpreise melden die andalusischen Städte Sevilla (107 Euro, plus 41 Prozent) und Granada (104 Euro, 53 Prozent). Andalusien ist, dank der milden Temperaturen, auch im Winter ein beliebtes Reiseziel. Zusätzlich lassen vorweihnachtliche Events, wie in Sevilla  das Fest Feria del Belén und die Nähe Granadas zu den Skigebieten der Sierra Nevada, die Preise in die Höhe klettern.

Blick auf den Nürnberger Christkindlesmarkt

Deutschland: Hohe Hotelpreise in Weihnachtsmarkt-Städten

In vielen deutschen Städten lassen die Weihnachtsmärkte die Übernachtungskosten für ein Standard Doppelzimmer steigen. Im Dezember erhebt die deutsche Hotellerie die Preise um sieben Prozent auf durchschnittlich 98 Euro. Besonders in Nürnberg, wo der traditionelle Christkindelmarkt viele Besucher anzieht, ist ein starker Preisanstieg um 44 Prozent auf 118 Euro im Vergleich zum Vormonat zu beobachten. Auch in den Städten Frankfurt am Main (108 Euro, plus 27 Prozent), Dresden (97 Euro, plus 13 Prozent) und Stuttgart (111 Euro, plus 12 Prozent) kommen in der Weihnachtszeit erhöhte Hotelpreise auf die Reisenden zu. In München (115 Euro) und Düsseldorf (101 Euro) zahlen Gäste elf Prozent mehr als einen Monat zuvor. Die Hoteliers in Köln berechnen mit 109 Euro neun Prozent mehr als im November. Im Vergleich der Bundesländer verzeichnet Hamburg mit 113 Euro die teuersten Übernachtungskosten, gefolgt von Bremen (108 Euro) sowie Schleswig-Holstein und Bayern (jeweils 107 Euro). Günstiger übernachten Reisende im Dezember in Brandenburg (74 Euro) und Sachsen-Anhalt (77 Euro).

Graphik zu den Preisänderungen deutscher Städte (Vormonatsvergleich)

Skiorte: Deutsche Skiorte günstigen

Im Dezember übernachten Skifahrer in deutschen Skiorten am günstigsten. Im sauerländischen Winterberg berechnen die Hoteliers durchschnittlich 99 Euro, im bayerischen Garmisch-Partenkirchen kostet eine  Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer 107 Euro. Auf höhere Preise müssen sich Wintersportler in den österreichischen Skiorten einstellen, da die Hotelpreise in Österreich im Dezember um 14 Prozent auf 126 Euro steigen. In Bad Gastein werden 107 Euro berechnet, in Saalbach Hinterglemm sind es 157 Euro und in Kitzbühel kostet eine Übernachtung durchschnittlich 190 Euro. Eine Preissteigerung um sieben Prozent auf 168 Euro meldet die Schweizer Hotellerie. Im beliebten Skiort Zermatt kostet eine Hotelübernachtung 220 Euro, Hoteliers in Davos berechnen 239 Euro und besonders teuer übernachten Ski-Läufer im exklusiven Wintersportort St. Moritz (259 Euro).

Europa: Hotelpreise im Norden steigen – sinkende Preise im Süden

Die Hotelpreise in skandinavischen Metropolen steigen, während sie in vielen südlichen Städten sinken. In Stockholm kostet eine Übernachtung in einem Standard Doppelzimmer 161 Euro und damit 14 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Im dänischen Kopenhagen klettern die Preise im Monat Dezember auf 150 Euro (plus elf Prozent). Die Hotellerie in Oslo berechnet mit 174 Euro satte 18 Prozent mehr als im November. Günstiger und bei milderen Temperaturen übernachten Reisende in Barcelona. Hier kostet eine Übernachtung 111 Euro (minus 15 Prozent). Auch die italienische Modemetropole Mailand (106 Euro, minus 14 Prozent) lädt mit fallenden Hotelpreisen zum Weihnachts-Shopping ein. Der Winterliche Städtetrip nach Istanbul schont im Dezember das Reisebudget. In der Stadt am Bosporus kostet eine Übernachtung im Dezember durchschnittlich 97 Euro und damit zwanzig Prozent weniger, als noch einen Monat zuvor.

Graphik zu den Preisänderungen der wichtigsten Metropolen Europas (Vormonatsvergleich)